21.11.2022

Notstromversorgung im Selbstbau

Überall werden für den Notfall oder Camping die tollen Henkelmänner angepriesen, welche aber recht teuer sind. Wer nicht bereit ist, für diesen Luxus unverschämt viel Geld auszugeben und lieber etwas selbst zusammenbauen will, für den gibt es Alternativen. Hier zeige ich eine einfache und recht preisgünstige Möglichkeit auf. Fast zu simpel für einen Beitrag. 😁


Man braucht

  • Auto- oder Bootsbatterie mindestens 100Ah oder mehr
  • Wechselrichter 1000 Watt, möglichst Sinus
  • Ladegerät für obige Batterie
  • Anschlußkabel
  • Thermosicherung zur zusätzlichen Absicherung bei Bedarf
  • Möbelhund
  • Ein paar Schrauben und Kabelbinder
Alles zusammen bekommt man für etwa 300€ zusammengekratzt.
Ich habe es über Amazon zusammengestellt, ist aber kein Muss. Ich habe halt kein Auto. Aber eine passende Batterie sollte man in jedem Fachmarkt finden. Möbelhund hatte ich bereits.

Zum Zusammenbau gibt es nicht viel zu sagen. Zum Laden auch nicht. Überhaupt... Batterie volladen, Benutzen. Batterie nachladen. Feddich...

Wenn man zuhause Platz für Solarzellen hat, kann man diese mit einem Solarregler zum Laden der Batterie verwenden. Ein kleines Stück Autarkie.

Für Kaffeemaschine, Toaster oder Herdplatte natürlich nix. Aber das kann man durch Gaskocher o.ä. abdecken. Ich persönlich nutze den Aufbau zur erdfreien Versorgung der Elektronik an meinem Elektronik-Bastelplatz. Im Falle eines Stromausfalls auch zur Beleuchtung und Betrieb des CPAP-Gerätes. Gefrierschrank kann man auch einen Tag damit betreiben. Oder die Gasheizung, falls tatsächlich mal Stromabschaltungen geplant sein sollen. Aber das sehe ich weniger kritisch.

Zur Hilfe eine Stückliste über Amazon. Ist aber kein Muss, dort zu bestellen...

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