Mastodon katzenjens' Technik-Blog: raspberry Mastodon
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13.11.2021

Preiswertes Selbstbau NAS mit Raspberry PI4

Da mein altes Western Digital NAS inzwischen am Ende seiner Lebensdauer angekommen ist, musste etwas neues her. Diesmal aber etwas, was man selbst managen kann und nach eigenem Gusto erweitern kann.

16.03.2021

Image von SD-Karte schrumpfen

Wer kennt es nicht? Man sichert ein Image vom Raspberry. Und da man eine 32GB oder womöglich noch größere Karte hat, wird der komplette Inhalt der Karte als Image gespeichert. Und nein, es hilft in diesem Falle auch nicht, die Partitionen zu verkleinern um den Rest der Karte leer zu lassen.

Dieses Problem hatte ich in meinem letzten Beitrag, wo ich ein Image zum Betrieb einer USB-Webcam erstellt hatte. Ein Image, welches entweder mit Windows-Programmen wie Win32-Image o.ä. erstellt wurde oder alternativ mit Linux Bordmittel dd ist etwas arg groß. Natürlich könnte man es zippen. Aber was bleibt, spätestens, wenn es wieder auf eine Karte geschrieben wird, dauert es. Und wenn die Ziel-SD-Karte kleiner ist als das Original, Pech gehabt.

Zuerst hatte ich eine Idee, die Partitionen einzeln zu extrahieren um sie danach wieder zusammenzuführen. Dieser Plan ist aber schnell gescheitert, da ich dazu mehr Hintergrundwissen benötige. Auch gab das Netz wenig her.

Beim Googeln bin ich dann auf folgende Lösung gestoßen, welche irgendwo recht simpel erscheint und tatsächlich sogar funktioniert. Hätte ich fast selbst drauf kommen können. ;))))))

Ausser rudimentäre Linux-Kenntnisse braucht man nicht viel.

Sascha Oppermann von byteschmelze.de hat die ideale Vorgehensweise dokumentiert. Ein liebes Dankeschön dafür! Nun kann man Images besser transportieren und auf SD-Karten unterschiedlicher Größe übertragen.



15.03.2021

USB-Webcam mit Raspberry Zero

Es gibt zwar einige Anleitungen im Netz, aber viele verzweifeln gerade bei der Installation der Software auf dem Raspberry. Und im Ernst, das ist auch eine Handvoll, gebe ich zu.

20.05.2020

Ist zwar keine Raketentechnik…

… trotzdem bin ich ein klein wenig stolz auf den Aufbau.
Ich nutze seit 7 Jahren ein CPAP-Gerät gegen Schlafapnoe. Das Teil hat nicht nur einen SD-Kartenslot, sondern auch einen Anschluß für den PC zwecks Parametrierung und Echtzeitauslesung.

Jahrelang habe ich versucht, das Originalkabel zu bekommen. Vergeblich. Auch der Aufbau des Kabels war im Netz nicht zu finden. Jetzt, wo ich Urlaub habe, hat mich der Ehrgeiz gepackt. Gerät aufgeschraubt, Chips rund um den RJ11-Anschluß gesucht, um festzustellen, was da wohl rauskommt. Fündig wurde ich bei einem SMD-Derivat vom MAX232. Aha, also profane RS232-Schnittstelle mit eigenwilliger Buchse.

Jetzt schnell noch die Pinbelegung durchgepiept und Rx / Tx / Masse sowie 5V Versorgung gefunden. In der Wühlkiste ein 9-pol. RS232-Kabel und einen Adapter von RJ11-Stecker zu TAE-Buchse gefunden. Die jeweils unnützen Stecker abgeschnitten und die Kabel passend zusammengelötet. Damit es hält, noch Schrumpfschlauch drum. Auslesesoftware des Gerätes am PC gestartet, RS232-Adapter zu USB an das frisch gelötete Kabel angesaftet, das andere Ende in das CPAP-Gerät. Palim-Palim… Erfolg. Software hat das Gerät direkt gefunden und ich war “drin”. Fein.

Nun kam Teil zwei. Natürlich will man keinen PC am Bett haben um nachts die Schnarchdaten live aufzuzeichnen. Auch ein Notebook, welches regelmäßig die Lüftung heulen lässt, taugt da nix. Da kam meine letzte Bastelei mir in den Sinn. Aus einem Raspberry Zero W einen drahtlosen, abgesetzten USB-Anschluß zu machen. Hat beim 3D Drucker prima funktioniert. Was wohl das CPAP-Gerät dazu sagt? “Palim-Palim”… was sonst. Läuft ebenfalls.

Von dem Erfolg beeindruckt, gleich noch mein O² Sättigungsgerät für den Finger an der abgesetzten USB-Schnittstelle ausprobiert. Auch das funktioniert auf Anhieb. So langsam nimmt mein privates Schlaflabor Formen an.