Kennt man leider zu Genüge. Bisher musste man immer den Virtualbox-Netzwerktreiber deaktivieren. Eher murkelig. Aber es gibt einen feineren Trick. Die Metrik der (Internet) Netzwerkschnittstelle einmalig einstellen. Gefunden in +Jens Tautenhahn seinem Blog in den Kommentaren.
https://blog.tausys.de/2013/02/10/keine-wiedergabe-von-iptv-mit-vlc/
14.01.2019
Eine kleine Einführung in sed
sed ist ein kleines aber feines UNIX Programm, um Texte zu verarbeiten. Es ist im Gegensatz zu gewöhnlichen Editoren nicht interaktiv; sed arbeitet eine Eingabedatei anhand vorher festgelegter Regeln ab und gibt das Ergebnis auf die Standard-Ausgabe aus. Das macht sed sehr praktisch um eine große Anzahl von Dateien Script-gesteuert als Stapel (batch) zu verarbeiten.
Ganz nebenbei lernt man durch die Beschäftigung mit sed eine ganze Menge über Reguläre Ausdrücke (Regular Expressions), die grundlegenden Prinzipien von UNIX und einige kleine Tricks, welche in anderen Programmen wie vim sehr nützlich sind.
13.01.2019
Sprachgesteuerte Lichtschalter im Eigenbau
Ein schönes Fundstück, welches ich mir hier mal merke. Zeigt allerdings auch auf, wie kompliziert das Thema ist. MQTT, IFTTT und Google Home.
https://stonez56.blogspot.com/2019/01/voice-control-with-arduino-and-google_1.html
https://stonez56.blogspot.com/2019/01/voice-control-with-arduino-and-google_1.html
12.01.2019
Dyson DC62 reinigen
Man benötigt einen Torx T9 Schraubenzieher, einen Schlitzschraubenzieher und etwas handwerkliches Geschick. Übrigens eignet sich kein Universalschraubenzieher, in welchen man eine Torx T9 Nuss reinpackt. Da ist der Schaft zu dick und passt deshalb nicht überall rein.
Als erstes den Staubbehälter entfernen. Wer noch nicht weiss, wie das geht: Einmaliger Druck auf den Öffner öffnet die Klappe. Ein nochmaliger Druck löst den Behälter. Nun abklappen und etwas drehen: Zack, isser ab.
Der nächste Schritt ist etwas fummeliger. Den Zyklonenbehälter (oder wie man das Ding nennt) vom Motorgriff trennen. Mit einem Schraubenzieher die weissen Klammern nach innen drücken. Dabei etwas Druck auf die beiden Teile ausüben, damit es nicht sofort wieder zurückschnappt. Dann langsam und vorsichtig auseinanderklappen, bis es ein kerniges "Knack" macht und man beide Teile in der Hand hat. Hoffentlich ohne zerbröselte Plastikteile. Nun den Filter herausnehmen.
Am Motorgriff die Metallkontakte etwas reinigen. Diese führen die Spannung für den Bürstaufsatz. Die Kontakte am Staubbehälter gleich mit putzen. Wenn diese verschmutzt sind, passiert es schon mal, dass der Bürstaufsatz nicht rotiert. Das war es schonmal für den Motorgriff. Mehr muss man an ihm nicht machen.
Nun geht es an den Zyklonenbehälter. Zuerst das Sieb entfernen. Dieses ist nur mit mehreren Haken eingeschnappt. Auf dem Bild sieht man, wo diese sitzen. Also mit Schraubenzieher vorsichtig aus den Schnapphalterungen lösen.
Als nächstes 5 Schrauben in dem Behälter lösen (lang) und 2 Schrauben am Rand (kurz) und die Teile abziehen. Vermutlich ist das Teil voll mit Fusseln, Haaren oder was auch immer. Siehe Bild.
Daher den Grobschmutz erstmal entfernen. Als nächstes die dicke Hülse abziehen. Dann mit einem Pinsel sich bis zu den nächsten 5 Schrauben durcharbeiten, aufschrauben und den weiteren Kram auseinandernehmen. Dabei gut merken, wie es zusammen sass. Man kann zwar nichts falsch zusammenbauen, wohl aber später verzweifeln, wenn man nicht mehr weiss, welches Teil wo rein passt.
So, die Schrauben gut wegpacken und den Rest in Dusche, Waschbecken oder Eimer mit warmen Wasser und Spüli auswaschen. Sieht danach aus wie neu. Gut abtrocknen und einige Stunden an der Luft trocknen lassen. Wenn man da zu ungeduldig ist, verdreckt es später sehr schnell wieder. Wenn man schon mal dabei ist, sollte man auch den Filter auswaschen. Auch mit warmen Wasser und Spüli. Gut auswringen und spülen. Da steckt viel feiner Staub drin.
Wenn alles trocken ist, den Zyklonenbehälter wieder zusammenbauen und an den Motorgriff anklipsen. Staubbehälter dran und ausprobieren. Sollte nun wieder ordentlich ziehen.
Als erstes den Staubbehälter entfernen. Wer noch nicht weiss, wie das geht: Einmaliger Druck auf den Öffner öffnet die Klappe. Ein nochmaliger Druck löst den Behälter. Nun abklappen und etwas drehen: Zack, isser ab.
Am Motorgriff die Metallkontakte etwas reinigen. Diese führen die Spannung für den Bürstaufsatz. Die Kontakte am Staubbehälter gleich mit putzen. Wenn diese verschmutzt sind, passiert es schon mal, dass der Bürstaufsatz nicht rotiert. Das war es schonmal für den Motorgriff. Mehr muss man an ihm nicht machen.
Nun geht es an den Zyklonenbehälter. Zuerst das Sieb entfernen. Dieses ist nur mit mehreren Haken eingeschnappt. Auf dem Bild sieht man, wo diese sitzen. Also mit Schraubenzieher vorsichtig aus den Schnapphalterungen lösen.
Als nächstes 5 Schrauben in dem Behälter lösen (lang) und 2 Schrauben am Rand (kurz) und die Teile abziehen. Vermutlich ist das Teil voll mit Fusseln, Haaren oder was auch immer. Siehe Bild.
Daher den Grobschmutz erstmal entfernen. Als nächstes die dicke Hülse abziehen. Dann mit einem Pinsel sich bis zu den nächsten 5 Schrauben durcharbeiten, aufschrauben und den weiteren Kram auseinandernehmen. Dabei gut merken, wie es zusammen sass. Man kann zwar nichts falsch zusammenbauen, wohl aber später verzweifeln, wenn man nicht mehr weiss, welches Teil wo rein passt.
So, die Schrauben gut wegpacken und den Rest in Dusche, Waschbecken oder Eimer mit warmen Wasser und Spüli auswaschen. Sieht danach aus wie neu. Gut abtrocknen und einige Stunden an der Luft trocknen lassen. Wenn man da zu ungeduldig ist, verdreckt es später sehr schnell wieder. Wenn man schon mal dabei ist, sollte man auch den Filter auswaschen. Auch mit warmen Wasser und Spüli. Gut auswringen und spülen. Da steckt viel feiner Staub drin.
Wenn alles trocken ist, den Zyklonenbehälter wieder zusammenbauen und an den Motorgriff anklipsen. Staubbehälter dran und ausprobieren. Sollte nun wieder ordentlich ziehen.
Update 31.12.2021:
Wie die beiden Filter zu reinigen sind, sieht man hier: https://youtu.be/hfrPBeckjtw
17.08.2018
OpenVPN Instant-Rezept
In meinen G+ Kreisen möchte jemand SIP und Videokonferenz ausserhalb seines Netzes machen. Hier mal ein schnelles Rezept, um sowas zusammenzufrickeln.
Man braucht entweder einen RaspberryPI oder einen zufällig vorhandenen Server, um OpenVPN-Server drauf zu installieren. Zum Glück ist die Installation heutzutage kein Hexenwerk mehr, seitdem es ein Script gibt, welches einem die Drecksarbeit abnimmt. Ich empfehle
https://github.com/Angristan/OpenVPN-install es ist ein Fork von https://github.com/Nyr/openvpn-install welches in Sachen Sicherheit noch etwas getweakt wurde.
Die Installation ist im Readme von dort bereits erklärt. Die dort erzeugten Client-Zertifikate lädt man auf den Clients hoch, welche später das VPN von aussen nutzen sollen. Gibt es für alle Betriebssysteme und Smartphones, egal ob IOS oder Android.
Nun muss man, damit SIP auch über den Tunnel funktioniert, eine statische Route im Router anlegen, an welchem der Server angeschlossen ist. In meinem Fall die Fritzbox.
Netzwerk: Die IP des virtuellen Netzwerkes vom VPN-Server, ist im obigen Script 10.8.0.0
Subnetzmaske: 255.255.255.0
Gateway: IP des OpenVPN-Servers
Das war es schon.
Ich habe einen RaspberryPI an den Router angesaftet und die Spannungsversorgung aus dem USB-Anschluß der Fritzbox geklaut. Wenn ich unterwegs im Mobilnetz oder in fremden WLANs einen OpenVPN Tunnel starte, kann ich z.B. mit dem Fritz-Fon Client unter Android telefonieren und Anrufe annehmen, als wenn ich zuhause im WLAN wäre.
24.01.2016
PureVPN über Unitymedia oder Kabel Deutschland
PureVPN ist ein Anbieter von VPN-Zugängen, welche fast überall auf der Welt verteilt sind. Der Nutzen von VPN-Zugängen liegt zum einen in der anonymen Nutzung des Netzes. Andererseits um fragwürdige Seiten aufzurufen und Downloads zu machen. Aber der Hauptzweck liegt momentan darin, TV und Filme aus anderen Ländern zu sehen. Z.B. kann man in Deutschland nicht das BBC-Programm sehen oder die Mediathek dort nutzen. Über YouTube und GEMA brauchen wir gar nicht erst zu reden... Sehr unschön...
Wer einen IPv4 fähigen Internetanschluß hat, braucht sich den ganzen folgenden Kram nicht antun. Man installiert einfach die zugehörige App von PureVPN von deren Webseite und gut ist es.
Die folgende Anleitung ist für Windows10 Rechner, funktioniert aber auch für ältere Versionen.
Problematisch ist es nur für die Nutzer von IPv6 Adressen, welche über einen DS-Lite Stack an IPv4 angesaftet sind. Dazu gehören z.B. die beiden Kabel-Anbieter in Deutschland, Unitymedia und Vodafone/KabelDeutschland. Die Möglichkeiten, dort noch alte IPv4 fähige Internetanschlüsse zu bekommen, sind inzwischen Geschichte. Im Prinzip funktioniert ein IPv6 Anschluß mit DSLite auch für die meisten Anwendungsfälle. Nur bei VPN versagt er bisweilen, weil derDSLite-Stack oft fehlerhaft implementiert ist und der anzuwählende VPN nicht damit zurechtkommt.
Ich habe Wochen daran herumgedoktort, bis ich endlich eine funktonierende Lösung unter Windows hatte, welche auch guten Datendurchsatz bescherte. Z.B. habe ich über Unitymedia nun bis zu 150MBit nach London erreichen können. Andere europäische Städte sehen ähnlich aus.
Der Weg dahin ist allerdings mühsam. Man muss z.B. OpenVPN manuell installieren und im zweiten Schritt die Daten und Server von PureVPN dort importieren.
1. Installation von OpenVPN (dem Original)
Herunterladen von hier und installieren. Am besten eine Komplettinstallation inkl. aller Optionen. Weil so kann man OpenVPN später auch für andere Dinge gebrauchen.
2. Herunterladen der "Spezialversion" OpenVPN von PureVPN von hier. Haaaalt! Nicht installieren!!!! Jetzt wird es komisch. Die ZIP-Datei öffnen und die .exe Datei irgendwo hin kopieren. Nun diese EXE mit einem Entpackprogramm, z.B. 7Zip öffnen. Wir brauchen dort nur 2 Dateien, die ca.crt und die Wdc.key. Diese werden in den OpenVPN / Config Ordner der Originalinstallation von OpenVPN gepackt. Zusätzlich wird dort noch eine Datei erstellt mit dem Namen pw.txt. In diese Datei befindet sich der Nutzername und das Passwort, welche ihr von PureVPN bei der Anmeldung bekommen habt. Jeweils in einer Zeile untereinander. Das hat den Vorteil, dass man später nicht jedes Mal die Zugangsdaten eingeben muss.
Nun muss nur noch für jeden VPN-Zugang, welchen man nutzen will, eine Konfigurationsdatei angelegt werden. Ein Muster habe ich hier mal angegeben. Diese Datei ist für jeden Zugang identisch, von der Adresse des Zugangs abgesehen. Die Endung muss .ovpn sein. Den Namen sollte man sinnvoll wählen, da er später in der Auswahlliste angezeigt wird. Ach ja, Man kann in dem Config-Verzeichnis nur mit Adimrechten Dateien erstellen. Also den Editor entsprechend öffnen.
Hier die Musterdatei zum kopieren:
client
dev tun
remote ukm-ovpn-udp.pointtoserver.com 53
proto udp
nobind
persist-key
persist-tun
sndbuf 65536
rcvbuf 65536
tls-auth Wdc.key 1
ca ca.crt
cipher AES-256-CBC
comp-lzo
verb 5
mute 20
float
route-method exe
route-delay 2
auth-user-pass "C:\\Program Files\\OpenVPN\\config\\pw.txt"
auth-retry interact
explicit-exit-notify 2
ifconfig-nowarn
auth-nocach
Nun kommt der wichtigste Teil, die Anpassung der MTU an den VPN-Zugang. Ein DSLite Stack hat bei der Paketgröße einen unerlaubten Bereich, wo Pakete mit zu großen Längen schlicht im Nirvana landen. Dieses umgeht man, indem man die MTU in dem virtuellen Interface auf 1382 Bytes einstellt.
Hier eine Bilderreihe wie man den virtuellen Netzwerkanschluß einstellt:

Virtuellen Port öffnen

Konfigurieren klicken

Unter Erweitert / MTU den passenden Wert eingeben
Wenn nun mindestens eine VPN-Zugangsdatei im config-Verzeichnis ist sowie die Schlüssel und die Passwortdatei vorhanden sind, ist das schon mal gut. Und wenn auch die MTU korrekt eingestellt ist, können wir es wagen, OpenVPN zu starten. Es passiert nicht viel, unten in der Statusleiste taucht ein grauer Bildschirm mit Schloß auf. Dort mit der Maus auf Rechtsklick. Den Zugang anwählen und auf Verbinden klicken. Es öffnet sich ein Fenster, welches den Verbindungsvorgang zeigt. Nach einigen Sekunden sollte die Verbindung stehen und sich das Fenster schliessen. Eine erfolgreiche Verbindung erkennt man an dem grünen Bildschirm in der Statusleiste. Wenn nicht, im Fenster stehen oft schon die Fehler. Ansonsten in der Logdatei nachsehen.
Kleiner Tipp, um mehrere Konfigurationsdateien zu erstellen:
Mit Konfiguration anpassen öffnet man die Datei, automatisch mit Adminrechten. Dann kann man den Servernamen ändern und sie mit einem neuen Namen abspeichern. Normalerweise braucht man nur wenige unterschiedliche Zugänge. Alle Zugänge würden zum einen unübersichtlich werden, zum anderen ist es eh unsinnig.
Eine aktuelle Liste mit allen Servern gibt es bei PureVPN hier. Ich persönlich nutze gerne UDP-Verbindungen. Aber natürlich kann man auch TCP nehmen. Dann muss allerdings die Konfigurationsdatei angepasst werden.
Puh... Ganz schön kompliziert, oder? Falls noch Unklarheiten auffallen, bitte Bescheid geben. Übrigens funktioniert es unter Linux im Prinzip ähnlich. Nur muss man dort an anderen Stellen die MTU ändern und natürlich die Dateipfade anpassen. Dort kann man den Sende- und Empfangspuffer noch weiter erhöhen, um noch etwas mehr Durchsatz zu erreichen. Das geht unter Windows leider so nicht.
Wer einen IPv4 fähigen Internetanschluß hat, braucht sich den ganzen folgenden Kram nicht antun. Man installiert einfach die zugehörige App von PureVPN von deren Webseite und gut ist es.
Die folgende Anleitung ist für Windows10 Rechner, funktioniert aber auch für ältere Versionen.
Problematisch ist es nur für die Nutzer von IPv6 Adressen, welche über einen DS-Lite Stack an IPv4 angesaftet sind. Dazu gehören z.B. die beiden Kabel-Anbieter in Deutschland, Unitymedia und Vodafone/KabelDeutschland. Die Möglichkeiten, dort noch alte IPv4 fähige Internetanschlüsse zu bekommen, sind inzwischen Geschichte. Im Prinzip funktioniert ein IPv6 Anschluß mit DSLite auch für die meisten Anwendungsfälle. Nur bei VPN versagt er bisweilen, weil derDSLite-Stack oft fehlerhaft implementiert ist und der anzuwählende VPN nicht damit zurechtkommt.
Ich habe Wochen daran herumgedoktort, bis ich endlich eine funktonierende Lösung unter Windows hatte, welche auch guten Datendurchsatz bescherte. Z.B. habe ich über Unitymedia nun bis zu 150MBit nach London erreichen können. Andere europäische Städte sehen ähnlich aus.
Der Weg dahin ist allerdings mühsam. Man muss z.B. OpenVPN manuell installieren und im zweiten Schritt die Daten und Server von PureVPN dort importieren.
1. Installation von OpenVPN (dem Original)
Herunterladen von hier und installieren. Am besten eine Komplettinstallation inkl. aller Optionen. Weil so kann man OpenVPN später auch für andere Dinge gebrauchen.
2. Herunterladen der "Spezialversion" OpenVPN von PureVPN von hier. Haaaalt! Nicht installieren!!!! Jetzt wird es komisch. Die ZIP-Datei öffnen und die .exe Datei irgendwo hin kopieren. Nun diese EXE mit einem Entpackprogramm, z.B. 7Zip öffnen. Wir brauchen dort nur 2 Dateien, die ca.crt und die Wdc.key. Diese werden in den OpenVPN / Config Ordner der Originalinstallation von OpenVPN gepackt. Zusätzlich wird dort noch eine Datei erstellt mit dem Namen pw.txt. In diese Datei befindet sich der Nutzername und das Passwort, welche ihr von PureVPN bei der Anmeldung bekommen habt. Jeweils in einer Zeile untereinander. Das hat den Vorteil, dass man später nicht jedes Mal die Zugangsdaten eingeben muss.
Nun muss nur noch für jeden VPN-Zugang, welchen man nutzen will, eine Konfigurationsdatei angelegt werden. Ein Muster habe ich hier mal angegeben. Diese Datei ist für jeden Zugang identisch, von der Adresse des Zugangs abgesehen. Die Endung muss .ovpn sein. Den Namen sollte man sinnvoll wählen, da er später in der Auswahlliste angezeigt wird. Ach ja, Man kann in dem Config-Verzeichnis nur mit Adimrechten Dateien erstellen. Also den Editor entsprechend öffnen.
Hier die Musterdatei zum kopieren:
client
dev tun
remote ukm-ovpn-udp.pointtoserver.com 53
proto udp
nobind
persist-key
persist-tun
sndbuf 65536
rcvbuf 65536
tls-auth Wdc.key 1
ca ca.crt
cipher AES-256-CBC
comp-lzo
verb 5
mute 20
float
route-method exe
route-delay 2
auth-user-pass "C:\\Program Files\\OpenVPN\\config\\pw.txt"
auth-retry interact
explicit-exit-notify 2
ifconfig-nowarn
auth-nocach
Nun kommt der wichtigste Teil, die Anpassung der MTU an den VPN-Zugang. Ein DSLite Stack hat bei der Paketgröße einen unerlaubten Bereich, wo Pakete mit zu großen Längen schlicht im Nirvana landen. Dieses umgeht man, indem man die MTU in dem virtuellen Interface auf 1382 Bytes einstellt.
Hier eine Bilderreihe wie man den virtuellen Netzwerkanschluß einstellt:

Virtuellen Port öffnen

Konfigurieren klicken

Unter Erweitert / MTU den passenden Wert eingeben
Wenn nun mindestens eine VPN-Zugangsdatei im config-Verzeichnis ist sowie die Schlüssel und die Passwortdatei vorhanden sind, ist das schon mal gut. Und wenn auch die MTU korrekt eingestellt ist, können wir es wagen, OpenVPN zu starten. Es passiert nicht viel, unten in der Statusleiste taucht ein grauer Bildschirm mit Schloß auf. Dort mit der Maus auf Rechtsklick. Den Zugang anwählen und auf Verbinden klicken. Es öffnet sich ein Fenster, welches den Verbindungsvorgang zeigt. Nach einigen Sekunden sollte die Verbindung stehen und sich das Fenster schliessen. Eine erfolgreiche Verbindung erkennt man an dem grünen Bildschirm in der Statusleiste. Wenn nicht, im Fenster stehen oft schon die Fehler. Ansonsten in der Logdatei nachsehen.
Kleiner Tipp, um mehrere Konfigurationsdateien zu erstellen:
Mit Konfiguration anpassen öffnet man die Datei, automatisch mit Adminrechten. Dann kann man den Servernamen ändern und sie mit einem neuen Namen abspeichern. Normalerweise braucht man nur wenige unterschiedliche Zugänge. Alle Zugänge würden zum einen unübersichtlich werden, zum anderen ist es eh unsinnig.
Eine aktuelle Liste mit allen Servern gibt es bei PureVPN hier. Ich persönlich nutze gerne UDP-Verbindungen. Aber natürlich kann man auch TCP nehmen. Dann muss allerdings die Konfigurationsdatei angepasst werden.
Puh... Ganz schön kompliziert, oder? Falls noch Unklarheiten auffallen, bitte Bescheid geben. Übrigens funktioniert es unter Linux im Prinzip ähnlich. Nur muss man dort an anderen Stellen die MTU ändern und natürlich die Dateipfade anpassen. Dort kann man den Sende- und Empfangspuffer noch weiter erhöhen, um noch etwas mehr Durchsatz zu erreichen. Das geht unter Windows leider so nicht.
09.09.2015
Schalten und walten über WLAN mit ESP8266
Letztes Jahr kam ein revolutionärer Baustein aus China angereist. Der ESP8266. Ganz harmlos als Wandler serielle Schnittstelle zu WLAN angekündigt. Das Teil kann über AT-Befehle angesprochen werden, ähnlich wie bei einem Modem. Alleine das hatte bei vielen Bastlern schon für Pipi in den Augen geführt. Und der Preis von 2-5€ pro Stück macht die Sache recht interessant.
Und so dauerte es nicht lange, bis die Bastlergemeinde das Teilchen über Arduino UNO usw. als Messwerterfassung eingesetzt haben. Andere Spezis haben aber schnell erkannt, der Baustein selbst ist leistungsstärker als ein UNO, kommt eher so an den Arduino Due heran. Was liegt also näher, als den Umweg über einen zweiten Prozessor zu vermeiden? Zudem die Herstellerfirma sogar eine SDK herausgegeben hat, welches eigene Projekte erleichtert, zumindest für Leute, welche sich gut damit auskennen. Und dazu gehöre ich nicht.
Und so dauerte es nicht lange, bis die Bastlergemeinde das Teilchen über Arduino UNO usw. als Messwerterfassung eingesetzt haben. Andere Spezis haben aber schnell erkannt, der Baustein selbst ist leistungsstärker als ein UNO, kommt eher so an den Arduino Due heran. Was liegt also näher, als den Umweg über einen zweiten Prozessor zu vermeiden? Zudem die Herstellerfirma sogar eine SDK herausgegeben hat, welches eigene Projekte erleichtert, zumindest für Leute, welche sich gut damit auskennen. Und dazu gehöre ich nicht.
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